Gartentips Monat Juni


Nun ist auch in den kältesten Gebieten die Frostgefahr gebannt. Die Rosen öffnen ihre prallen Blüten Der Sommer beginnt, und mit ihm die Erdbeerernte.

Rasen

Man nimmt eine zusätzliche Düngung vor, falls noch nicht im Mai geschehen. Zwischen Juni und Oktober schneidet man den Rasen nicht zu kurz. Längere Trockenzeit kann dem Rasen beträchtliche Schäden zufügen. Deshalb für ausreichende Bewässerung sorgen. Rasen wässert man am besten abends, damit das Wasser bis in den Wurzelbereich vordringen kann.

Ein- und zweijährige Pflanzen

In diesem Monat werden die letzten frostempfindlichen einjährigen Blumen gepflanzt. Setzlingen gibt man eine Startdüngung. Bei Trockenheit ausreichend wässern. Höhere Sommerblumen stützt man bei Bedarf ab. Dies ist besonders in den ungeschützten Lagen wichtig. Gegen Blattläuse wird nach Bedarf mit Brennessel-, Rainfarn-, Ackerschachtelhalmbrühe oder einem handelsüblichen Insektizid gespritzt.

Rosen

Viele Teehybriden entwickeln Blütentriebe an denen sich außer der Hauptknospe an der Spitze noch 2-3 Nebenknospen entwickeln. Wer Wert auf schöne große Blüten oder langstielige Schnittblumen legt, entfernt alle Nebenknospen, sobald sie sich zwischen Daumen und Zeigefinger ausbrechen lassen. Bei allen Edelrosen werden die Wildtriebe dort entfernt,wo sie aus dem Stamm wachsen.

Gewächshaus

In diesem Monat muß reichlich gegossen werden. Für ausreichende Luftfeuchtigkei sorgt man indem man die Wände, den Boden und die Stellagen mit Wasser bespritzt. Durch diese Maßnahme wirkt man auch dem Befall durch die Rote Spinne entgegen.

Obst

Im Monat Juni brauchen die Obstgehölze viel Wasser für das Wachstum von Blättern und Trieben, für die Entwicklung der Früchte sowie für die Anlage von Blütenknospen fürs nächste Jahr. Eine Mulchdecke wirkt sich wassersparend aus. Gleichzeitig wird das Unkraut unterdrückt und das Vorhandensein von Kleinlebewesen gefördert.

Gemüse

In diesem Monat werden viele Frühgemüse geerntet: Kopfsalat, Kohlrabi, Frühblumenkohl, Spinat, Erbsen, Rettiche und Radies. Nach der Ernte räumt man die Beete ab. Man sollte dann zügig Folgekulturen anbauen, um die Struktur des Bodens zu bewahren. Folgende Arten kämen u.a. in Frage: Lauch, Möhren und Radies